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Die Abkürzung HIV steht für die englische Bezeichnung „Human Immundeficiency Virus", zu Deutsch: menschliches Immunschwäche-Virus. Die Infektion mit dem HI-Virus ist die Ursache für die Immunschwächekrankheit Aids (Acquired Immune Deficiency Syndrome). Nach der Infektion mit dem HI-Virus verbleibt der Erreger lebenslang im Körper. Von einer Aids-Erkrankung spricht man dann, wenn das HI-Virus das körpereigene Abwehrsystem so stark geschwächt hat, dass der Körper Infektionen nicht mehr bekämpfen kann und zum Teil lebensbedrohliche Infektionskrankheiten auftreten.

Leider gibt es keine spezifischen HIV-Symptome, da die Symptome einer HIV-Infektion variieren und vom Stadium der Erkrankung abhängen. Mit einem einfachen Bluttest kann festgestellt werden, ob eine HIV-Infektion vorliegt. Eine rasche Diagnose der HIV-Infektion ist wichtig: Sie ermöglicht Patienten den Zugang zur antiretroviralen Therapie (ART) und hilft weitere Übertragungen zu vermeiden. Die antiretrovirale Therapie kann die Virusvermehrung stoppen und dadurch die mittlere Lebenserwartung von HIV-Infizierten bei gut ansprechender Therapie deutlich verlängern und die Lebensqualität verbessern. Durch eine rechtzeitige und konsequente Therapie können Infizierte über viele Jahre und Jahrzehnte mit dem HI-Virus leben.

Sie sind betroffen oder möchten sich einfach informieren: Auf unserer Service-Seite finden Sie wichtige Internet-Adressen sowie Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen. Alles Wissenswerte zum Thema HIV, zu den Risiken, zum Verlauf der Erkrankung und der Therapie finden Sie hier auf einen Blick.