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Expertenrat – Schwarzer Hautkrebs

Stellen Sie Ihre Fragen zum Thema schwarzer Hauskrebs an unseren Experten Prof. Dr. med. Enk

Der Expertenrat

Sie haben Fragen zu Hautkrebs, den Anzeichen und Symptomen? Holen Sie sich einen Rat von einem Experten! Im Expertenrat beantwortet Prof. Dr. med. Enk, Facharzt für Dermatologie Ihre Fragen rund um schwarzen Hautkrebs. Erfahren Sie mehr zum Thema Malanom in den bereits gestellten Fragen und Antworten, stöbern Sie im Forum oder stellen Sie selbst eine Frage an Prof. Dr. med. Enk.

Prof. Dr. med. Enk

Prof. Dr. med. Alexander Enk steht Ihnen für Fragen rund um schwarzen Hautkrebs und Dermatologie zur Verfügung. Professor Enk ist Ärztlicher Direktor der Hautklinik des Universitätsklinikums Heidelberg und ist unter anderem Leiter des Hauttumorzentrums. Stellen Sie ihm im Eingabeformular Ihre Frage.

Ihre Frage an Prof. Dr. med. Enk

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Das Forum enthält alle Fragen zu den Themen Melanom, Muttermal sowie Anzeichen, Symptomen und Ursachen von Hautkrebs.

Das Forum

Im Forum haben Sie Zugriff auf eine Zusammenstellung aller bisher gestellten Fragen sowie die entsprechenden Antworten von Herrn Prof. Dr. med. Enk.*

*Diese Informationen ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnosestellung und stellen keine Therapieempfehlung dar. Bitte wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt oder Ihre behandelnde Ärztin.

Hilfreiche Fragen und Antworten aus dem Forum

Frage:

Guten Abend Herr Professor,
bei meiner Tochter (11 Jahre) wurde vor 1,5 Jahren ein verdächtiger Nävus an der Fusssohle / Zehenzwischenraum entfernt.
Etwas neben der alten Stelle an der Narbe ist jetzt ein „neuer“ gewachsen der allerdings nicht mehr zwischen den Zehen wächst.
Da die OP ziemlich unangenehm war weil der Nävus zwischen zwei Zehen und Fusssohle war und meine Tochter große Angst davor hat, ist nun meine Frage ob man das nachschneiden lassen sollte??
Bei unserer letzten Hautkrebsvorsorge wurde uns dazu geraten, weil man sowas wohl immer nochmal nachschneiden würde.
Histologischer Befund war damals:

Nach zahlreichen Stufenschnitten asymmetrischer aus atypischen junktionalen Nestern und fokalen blanden dermalen Nestern aufgebauter melanozytärer Tumor mit deutlicher intraepidermaler Migration von Melanozyten. Einzelzellen. Über mehrere Schnittstufen gleichartiges Bild mit deutlicher Ausreifung zur Tiefe.
Diagnose:
Atypischer Compound-Nävus der Leistenhaut.
Entfernung knapp im Gesunden.

Mir wurde damals gesagt das es gut war uns für eine Entfernung zu entscheiden das aber alles gut ist.
Wir sind nun etwas ratlos was wir tun sollen.
Was raten Sie uns?

Antwort:

Da ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen kann, würde ich den Empfehlungen der Kollegen vor Ort folgen. Sicher ist sicher!
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Sehr geehrter Herr Professor Enk,

meine Diagnose schwarzer Hautkrebs pt1a 0,5 mm jährt sich bald im März zum ersten Mal. Die ersten Monate waren sehr schwer bis die Psyche das auch akzeptiert hat und der Verarbeitungsprozess hat auch Monate gedauert.
Nun werden es bald 1 Jahr und ich bin darüber sehr glücklich, dass nichts nachgekommen ist und meine Hysterie und Panik hat sich deutlich gelegt und ist nicht mehr ein täglicher Begleiter. Trotzdem gibt es manchmal Momente und dann muss ich lesen und mich damit beschäftigen.

Meine Frage wäre: sinkt von Jahr zu Jahr die Wahrscheinlichkeit Metastasen zu bilden? Nimmt das jedes Jahr prozentual ab oder sind die ersten Jahre gleich groß Metastasen zu bekommen? Ab wievielten Jahr kann man sich ein wenig zurück lehnen und sagen, die kritischsten Jahre habe ich nun überstanden?

Auch Spätmetastasen können auftreten das ist mir bekannt.
Daher kann man doch eigentlich nie von Heilung sprechen?! Oft lese ich Heilungschancen sind gut. Wann ist der Zeitpunkt erreicht geheilt zu sein? Denn das Risiko ist ja nie auf 0 auch nicht in einem Frühstadium. Deshalb irritiert mich das Wort Heilung, wenn man doch sein Leben lang ein Risikopatient bleibt.

Gibt es denn Menschen die nach einer Pt1a für ihr restliches Leben bis ins hohe Alter damit nie wieder konfrontiert wurden, oder trifft es früher oder später doch jeden und man bekommt Metastasen?? So ganz habe ich das auch nach fast 1 Jahr nicht verstanden, da die meisten Statistiken nur auf 10 Jahre sind und was ist dann danach?

Noch eine Frage zur Mitose. In meinem Befund wird keine Mitose erwähnt. Kann ich davon ausgehen das keine vorhanden sind oder wurde es nicht untersucht? Wird bei jedem Melanom auch nach der Mitose geschaut? Oder bedeutet pt1a das keine Mitosen vorhanden sind.

Grüße und ich freue mich auf Ihre Antwort.

Antwort:

Eine Menge guter Fragen, die ich hier aber nur kurz beantworten kann: In den ersten 2-3 Jahren ist das Risiko für ein Rezidiv besonders hoch, sinkt dann kontinuierlich weiter ab bis zur Beendigung der Nachsorge nach 10 Jahren. Obwohl das Risiko nie Null wird, ist die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs doch dann extrem gering. Von Heilungen sprechen wir in der Onkologie nur ungern, da Krebs immer mehr als chronische Erkrankung verstanden wird. Mitosen werden bei jeder histologischen Untersuchung angeschaut.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Sehr geehrter Herr Prof.Dr.med.Enk,bei meiner Mutti wurde letzte Woche schwarzer Hautkrebs festgestellt,es bricht ja förmlich eine Welt zusammen. Leider durfte beim Gespräch keine zweite Person dabei sein… könnten Sie mir bitte erklären was das bedeutet,auf der Überweisung zum Onkologen steht bei Diagnose „TD 0,5mm“… wäre sehr dankbar über ihre Rückmeldung!
Beste Grüße

Antwort:

Es handelt sich um ein sehr dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Es sollte ein Nachschnitt und eine LK-Sono durchgeführt werden, dann die Nachsorge. Machen Sie sich keine Sorgen!
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe letzte Woche eine Frage gestellt zum Thema schwarzer Hautkrebs, bin mir aber nicht sicher, ob diese ankam, daher stelle ich die Frage nochmals:
Ich hatte vor zwölf Jahren ein Melanom, recht frühzeitig entdeckt, 04 mm ich war 35 Jahre und Mutter zweier kleiner Kinder.
Jetzt habe ich einen Artikel in der Äerztezeitung gelesen, der mich sehr beschäftigt und beunruhigt, wonach mein Krebsrisko, also auch einen anderen Krebs, also jeglichen Krebs zu bekommen, fünfeinhalbfach so hoch nach einem Melanom ist, als bei einer anderen Person.
Ich schicke Ihnen den link des Artikels. Meine Frage ist nun, ob Sie dazu Daten haben usw. den demnach müssten dann Nachsorgeleitlinien ja dann grundlegend überarbeitet werden. Mir geht dieser Artikel ehrlich gesagt, nicht mehr aus dem Kopf.
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Hautkrebs-kommt-selten-allein-288585.html
Vielen Dank und viele Grüße

Antwort:

Die Datenlage hierzu ist extrem dünn und um diese Aussage prüfen zu können, müßte man die Dateien der hier analysierten Patienten genauer ansehen. Bislang gibt es keine Hinweise für ein erhöhtes Krebsrisiko nach überstandenem dünnen Melanom. Seien Sie unbesorgt.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Habe eine frage zu Hautkrebs , ist es möglich das man ein befallenes muttermal, oder melanon einfach so abkratzen kann und es dann nach Wochen einfach so wieder Oberflächlich verheilt, ohne das man merkt das es unter der Haut einfach weiter wächst und dann steut? Oder verheilt solch eine Wunde wegen den krebszellen erst gar nicht?
Mit freundlichen Grüßen

Antwort:

Es passiert zwar nicht sehr häufig, ist aber in der Literatur immer wieder einmal berichtet worden (zB nach Laserungen etc).
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Guten Tag Herr Prof. Dr. med. Enk

Bei mir (w,36) wurde Anfang Januar 22 die Diagnose nävoides Melanom 0.7mm, CL 3, nicht ulzeriert, keine Mitosen gestellt. S100 sowie LK-Sono waren unauffälliig, sowie der Nachschnitt, der Ende Januar gemacht wurde. Das Ganze hatte mich schon bei der Entdeckung des Muttermahls im Dezember so sehr beschäftigt, dass mein Appetit oft sehr gelitten hatte. Nachdem ich die Diagnose etwas verdaut hatte und der Appetit wieder kam, stellte ich meine Ernährung zudem um. Seit der Geburt meines zweiten Sohnes ein Jahr zuvor, ernährte ich mich sehr schlecht. Viele Fertigprodukte, zuviel Süsses, zuviel Cola Zero etc. Ich begann also wieder sehr gesund und frisch zu essen und all den Zucker etc wegzulassen. Nun ist es so, dass ich in dieser Zeit (dez bis jetzt) ein paar Kilos verloren habe. Normalerweise würde ich mich freuen, da die extra Babypfunde nun endgültig weg sind, aber seit mich eine Bakannte vor ein paar Tagen auf den Gewichtsverlust ansprach, hallen die Worte der Hautärztin in meinem Kopf. Sie meinte ich solle auf Nachtschweiss und Gewichtsverlust achten, dies könnten Anzeichen sein, dass etwas gestreut hat bzw. dass ein weiterer Tumor vorliegt. Ich bin nicht ganz sicher mit wievielen Kilos genau ich in diese Sache gestartet bin. Irgendwas zwischen 61 und 63kg. Derzeit wiege ich noch 57kg. Es geht also um ca 4-6kg.

Ausserdem, seit letztem Jahr ca Juni, also lange vor der Melanom Diagnose, bemerkte ich auch immer mal wieder leichte Beschwerden im Hals. Im Januar habe ich dies ebenfalls abklären lassen bei einem HNO Arzt, dieser meinte das käme von der Magensäure. Nach der Einnahme von Protonenpumpenblockern waren die Beschwerden weg. Ich hatte allerdings früher nie Magenprobleme bzw Magensäureprobleme. Ich dachte, das kam sicher von der schlechten Ernährung in diesem Jahr.
Nun mache ich mir aber Sorgen, dass all dies zusammenhängt und auf Metastasen hindeuten könnte.

Ist das möglich bzw plausibel?
Mache ich mir da zuviele Gedanken oder könnte das wirklich auf Metastasen hindeuten?
Mein nächster Termin in der Klinik ist erst im August.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Antworten hier auf diesem Portal. Sie sind Gold wert, wenn man betroffen ist. Vielen Dank!

Antwort:

Sie sollten sich hier wirklich keine Sorgen machen, mit Ihrem Melanom kann der Gewichtsverlust nicht zusammenhängen. Seien Sie unbesorgt.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Hallo, mir wurde ein Muttermal am Rücken entfernt. Dieses wurde in ein Labor zur Analyse geschickt. Gestern wurden die Fäden gezogen und mein Hautarzt meinte das das Ergebnis noch nicht da ist weil das Muttermal in einem zweiten Labor nochmal untersucht werden soll. Es könnte eine Vorstufe von Hautkrebs sein oder nur eine Entzündung sagte mein Arzt. Muss ich mir jetzt Sorgen machen ? Was heißt denn Vorstufe ? Eigentlich sah es nicht nach Hautkrebs aus als mein Hautarzt es untersucht hat. Die Ecken waren nur etwas ausgefranst.

Antwort:

Leider kann ich den Grund für die Konsultation eines zweiten Labors auch nicht benennen. Dies muss durchaus nicht bedeuten, dass es sich um eine bösartige Veränderung handelt. Seien Sie also unbesorgt und warten die endgültige Histologie bitte ab.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Sehr geehrter Herr Pr. Dr. med. Enk

Bei mir wurde um November ein Melanom 0.7mm diagnostiziert. Ich bekam eine Lymphknotensono und den Nachschnitt. Beides war i.o.
Vor ca.2 Wochen bemerkte ich ein kleines Knötchen am Hals, dass ich auch prompt in der Klinik zeigte die Ärzte waren überhaupt nicht besorgt, meinten es sei physiologisch und klein. Ich bestand auf eine Ultraschall. Die LK und der Bauchraum wurden geschallt. Alles sei gut. Am Hals fanden sich einige Lympknoten, die etwas grösser waren, aber nicht zu gross (was auch immer das heisst). Und alle sehen sonst gesund aus. Sie meinte am ehesten etwas entzündliches. Es wäre alles gut. Nun habe ich seit 3 Tagen immer mal wieder etwas erhöhte Temperatur so zwischen 37.3 und 37.9. Nächtliches Schwitzen habe ich nicht. Sonst habe ich keine Krankheitssymptome, die ich auf eine Infekt schliessen könnte.
Fieber soll ja auch ein Symptom sein, dass etwas gestreut hat.
Ist das bedenklich?
Ich mache mir grosse Sorgen, dass der Tumor gestreut haben könnte und ich Symptome einer Metastasierung habe.
Worauf muss ich achten?

Antwort:

Sie sollten wirklich nicht zu besorgt sein, da die LK-Schwellung ja bereits von Ihren Ärzten beurteilt wurde und als harmlos eingestuft ist. Dies sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Begleiterscheinungen eines Infekts.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Hallo, ich erhielt den folgenden Befund und leite diesen , mit der Bitte um Antwort, an Sie weiter:
Diagnose: Auch wir sehen einen hochgradig atypischen melanozytären Tumor vom Compoundtyp. Aufgrund der großen Ausdehnung, der hochgradigen, junktionalen Atypie, der pagedoiden Durchsetzung sowie der prominenten Infiltration in Schweißdrüsenausführungsgänge stellen wir hier die Diognose eines superfiziell spreitenden malignen Melanoms. Tumordicke 0,5 mm, Clark Level III. Keine Regression, Ulzeration und Naevusassotiation. Stadium pd1a (nach AJZZ 2017). Auch auf den uns vorliegenden Schnittstufen zeigt sich die Lasion nicht sicher im Gesunden exidiert, eine leitliniengerechte Nachresektion ist erforderlich. ICD-10: C43.9 G. Vielen Dank

Antwort:

Nach der abschließenden Beurteilung handelt es sich um einen schwarzen Hautkrebs, der unvollständig entfernt wurde. Ein Nachschnitt und eine kleine Durchuntersuchung (zB LK-Sono), sowie die Nachsorge sind erforderlich.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Habe ich Hautkrebs?
Diagnose junktionaler Nävuszellnävus kein Anhalt für Malignität in den vorliegenden Schnittstufen in tot exzidiert
Danke für Info

Antwort:

Nein, kein Hautkrebs, nur ein Muttermal.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Sehr geehrter Dr. Enk, ich habe nach der Entfernung eines Muttermals folgenden Befund erhalten: Die Zellen exprimieren Melan A, sie liegen zum Teil in Nestern vor, zum Teil steigen sie innerhalb des Epithel auf und lösen sich in Einzelzellen auf. Sie exprimieren HMB45. Zur Tiefe keine typische Ausreifung. Expression von SOX10. Mit Ki67 sind die Zellen proliferativ aktiv. Vollständig exidiertes superfiziell spreitendes malignes Melanom mit kleinherdiger Ulceration vom Unterbauch rechts. Clark-Level IV. Maximale Tumordicke nach Breslow 1,2 mm. Pro Quadratmillimeter maximal eine Mitose. Minimaler Abstand des Tumors zu seitlichen Rändern 1,5 mm, pT2b, R0. Ich werde in den nächsten Tagen einen Termin in einer Hautklinik zur Erweiterung des Sicherheitsabstandes erhalten und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir den Befund übersetzen würden. Vielen herzlichen Dank

Antwort:

Es handelt sich um einen schwarzen Hautkrebs, der nur knapp im Gesunden entfernt wurde. Ein Nachschnitt mit Schildwächterlymphknoten und eine Durchuntersuchung sind erforderlich. Die Details werden Sie hierzu in der Hautklinik erfahren.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Hallo,
ich habe den folgenden Histologischen Befund bekommen:
Dysplastischer Junktionsnaevus. Untersuchte Schnittränder knapp frei D22.9 Postcriptum: Bei Rezidiv sollte eine Nachexzision erfolgen.

Arzt meinte man muss nichts nachschneiden. Ich bin ein Angst Patient was den schwarzen Hautkrebs betrifft. Was sagen Sie dazu, lieber gleich nochmals nachschneiden lassen, oder kann man hier wirklich warten?
Danke.

Antwort:

Es gibt wirklich keinen Grund, sofort nachzuschneiden. Der Befund ist absolut harmlos – machen Sie sich bitte keine Sorgen!
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

früh invasives superfiziell spreitendes malignes Melanom TD 0,25 mm T1a, AJCC 2017 mit oberflächlicher Regression, RD 0,4 mm zwischen 11 und 11 Uhr intraepidermal randbildend, übriger Ränder tumorzellfrei

Antwort:

Es handelt sich um einen frühen schwarzen Hautkrebs, der noch nicht ganz entfernt wurde. Es sollte ein Nachschnitt mit 1cm Sicherheitsabstand und eine Lymphknoten Sonographie erfolgen. Dann die regelmäßige Nachsorge. Die Prognose ist sehr gut.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Wie lang kann man mit schwarzem Hautkrebs leben Stadium 3b Allerdings hat es Metastasen in die Lunge gemacht,? Ändert sich jetzt das Stadium ? Und das während der Immuntherapie

Antwort:

In der Tat ist es dann ein Stadium IV. Die Überlebenszeiten lassen sich für den Einzelfall nicht vorhersagen.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Hey
Ich bin ziemlich verunsichert. Ich werde im Sommer recht schnell braun, muss ich aber schützen. Sonst kommt es zum Sonnenbrand. Ich halte mich sehr viel in der Sonne auf – im Sommer. Nun habe ich einige Muttermale bemerkt die auffällig aussehen. Ich habe leider eine totale Arztphobie. Nun habe ich Angst, wenn ich zum Arzt gehe, dass er schlimmes feststellt. Seit gewissen Zeit habe ich immer mal wieder Atemnot bzw. das Problem nur schwer durchatmen zu können. Nun habe ich gegoogelt und Zack. Wenn Hautkrebs streut und sich in der Lunge festsetzt könnte dies ein Symptom sein. Wow. Jetzt habe ich natürlich große Angst, dass was im Busch ist und es schon zu spät ist. Ich bin 27 Jahre und werde im neuen Jahr auch einen Arzt aufsuchen. Dennoch macht mich das Thema grad verrückt. Können Sie mir sagen wie die Prognose ist? Gibt es viele schwer erkrankte in meinen Alter? Kann die Atemnot damit Zusammenhängen? Ich freue mich über jegliche aussagekräftige Antwort.

Antwort:

Das Ihre Atemnot mit Lungenmetastasen eines Melanoms zusammenhängt ist total unwahrscheinlich. Allerdings sollten Sie bei dieser Symptomatik zur Klärung einen Internisten aufsuchen – und die Sonne sowieso meiden!
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Ich habe die Diagnose Schwarzer Hautkrebs bekommen. Stelle befindet mittig auf dem Rücken. 0,8mm
Sie schreiben man soll schon ab 0,8mm eine Schildwächterbiopsie machen.
Ist es sicherer?

Antwort:

In der Tat entspricht dies den Leitlinien und sollte gemacht werden.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Sehr geehrter Herr Dr.med Enk

Ich habe glücklicherweise diese Seite gefunden und hoffe auf eine Antwort, bedanke mich ebenfalls gleich schon ganz herzlich bei Ihnen.

Bei mir wurde letztes Jahr kurz vor Weihnachten ein Melanom am Rücken diagnostiziert. W, damals 35J, 0.7mm, keine Mitosen feststellbar, keine Ulzeration. Von einer Wächterlymphkotenentnahme riet man mir ab, die Prognose sei ausgezeichnet und dass bei dieser Tumordicke noch etwas nachkomme sei extrem selten, so hiess es. Nachschnitt und Sono wurden gemacht, alles gut. Ich war beruhigt und ging in die Nachsorge. Das letzte mal vor 1 Woche mit Hautuntersuchung und jährlichem Ultraschall, S100. Alles gut.
Vor 4 Tagen bekam ich plötzlich direkt unter dem unteren Rad des linken Rippenbogens einen starken Druck/Schmerz. Erst fühlte es sich so an als käme es von Innen, also den Organen, gestern dann mehr als kämme es von der Innenseite des Rippenbogens selber mit einem starken Druck nach aussen. Es fühlte sich an, als würde etwas von innen meinen linken unteren Rippenbogen nach aussen drücken. Ich war daraufhin beim Arzt, der unten in der linken Lunge ein Geräusch hörte. Daraufhin wurde ein Röntgen gemacht und EKG. Beides unauffällig. Das Geräusch sei wohl noch vom Husten den ich vor 2 Wochen hatte. Man verschrieb mir Novalgin und entliess mich mit dem Satz, wenn es in zwei Wochen noch so sei, solle ich meine Dermatologin fragen, ob weiter Abklärungen betreffend des Melanoms nötig seien. Die Symptome sind nun etwas besser, aber nun bin ich stark verunsichert und habe nun auf Weihnachten hin doch Angst, dass da im Lungenfell oder Magen/Darm doch etwas sein könnte wie eine Metastase. Ich steigere mich hier irgendwie total rein.
Was meinen Sie?
Ich meine mal gelesen zu haben, dass 1/3 aller Melanome über die Blutbahn streuen, meine Dermatologin allerdings meinte dann 98-99% würden die Lymphknoten ebenfalls betreffen und nicht ohne deren Beteiligung streuen. Daher war ich bisher immer beruhigt.

Was meinen Sie? Soll ich hier weiter Abklärung machen oder hat das eine hier mit dem anderen nichts zu tun?

Antwort:

Das eine hat mit dem anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts zu tun und Ihre Dermatologin hat völlig recht, dass die Metastasierung unter Umgehung der LK faktisch nicht vorkommt. Seien Sie also ganz beruhigt.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Ich hatte die Zustimmen zu geben für eine Veröffentlichung. Hier ist sie.
Geschätztes Expertenteam,
ich bin männlich 67 Jahre alt. Ich habe nach Entfernung eines Melanoms durch den Hautarzt folgenden Befund erhalten:
Weiter Aufbearbeitung zeigt im Vordergrund eine Population blasser atypischer Melanozyten im oberen Corium, mit Kontakt zur basalane Epidermis, aber ohne wesentliche intraepidermale Ausbreitung. Die Melanozyten durchgehend
Kräftig PRAME-reaktiv. Der Anteil des proliferierenden Zell-Pools, gemessen als Ki67-Index, liegt bei 50%. Inhomogene HMB45-Reaktivität.
Zusammenfassende Diagnose:
Insgesamt handelt es sich bei diesem Nachexzisat um vornehmliche Formation eines amelanotischen malignen Melanoms. Level III. TD 0,9mm pT1b. Keine Ulzeration. Mitoseindex (am HE-Präparat max. nachweisbare Mitosen/Qmm dermal) 5 /qmm. Immunhistochemische Schnittebenen zeigen Exzisionsränder in sano. Die Exzisionränder betragen am fixierten (ca. 25% Schrumpfung gegenüber Nativzustand) Mateial seitlich 0,8mm bzw. 1,4mm, zur Tiefe 3,8mm (Zentralsegment).
Unter Berücksichtigung der lokale vorausgegangenen Diagnose eines BCC insgesamt Merkmale eines Kollisionstumors.
Ich mache mir grosse Sorgen – wie beurteilen Sie diesen Befund.
Vielen Dank für Ihre geschätzte Hilfe

Antwort:

Es handelt sich um einen schwarzen Hautkrebs. Aufgrund der Tumordicke sollte der Schildwächterlymphknoten entfernt werden und eine Durchuntersuchung erfolgen. Bitte lassen Sie sich hierzu auch noch in einem Hauttumorzentrum beraten. Die weiteren Maßnahmen hängen vom Befund des LK ab.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Nachdem ich eine Pigmentveränderung im Gesicht hautärztlich abklären ließ wurde die entsprechende Stelle herausgeschnitten und im Labor analysiert. Auf Anraten des Labors bzw. aufgrund des 1.Befundes wurde nochmals nachanalysiert.
Nun kam folgende Nachricht: Die Tumorzellen sind positiv für MelA. Fokal auch suprabasale Melanozyten. Partieller Antigenverlust für p16. Ki67- Proliferationsrate im melanozytären Anteil ca. 5-10%. In den Weiterschnitten zeigen sich im oberen Corium dendritische und überwiegend stark pigmentierte Melanozyten zwischen den Kollagenen Fasern. Atypischer (dysplatischer) Naevus DD Initiale Lentigo maligne (D03.9), zur einen Seite äußerst knapp in toto exzipiert (durch Stufenschnitte gesichert). Nebenbefundlich Nachweis eines Naevus coeruleus. Eine vollständige Exzision ist anzuraten.
Was bedeutet das konkreter? Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Antwort:

Es handelt sich um ein Pigmentmal, bei dem ein beginnendes Melanom (schwarzer Hautkrebs) nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Da die Veränderung nicht im Gesunden entfernt wurde, sollte zur Sicherheit ein Nachschnitt erfolgen.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Guten Tag,

Bei mir wurde Hautkrebs im Stadium T1a festgestellt. Gleichzeitig besteht bei mir der Verdacht auf paraneoplastische Neuropathie bei positiven Antikörper SOX1 und recoverin. Können paraneoplastische Neuropathien auch durch ein Melanom ausgelöst werden?

Viele Dank und viele Grüße

Antwort:

In diesem Tumorstadium kann das nicht durch ein Melanom ausgelöst werden.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Enk,
am 27. Jan. 2023 wurde bei mir ein Muttermal entfernt. Am 9. Febr. erhielt ich die Diagnose: schwarzer Hautkrebs malignes Melanom C43.6G 0,5mm dick. Es wurde nachgeschnitten und Blut abgenommen zur Bestimmung des Tumormarkers.Beim Nachschneiden wurden keine weiteren Krebszellen festgestellt. Allerdings war mein Tumormarker erhöht: 0,26 statt 0,15. Heute war ich nochmal zur Blutabnahme. Die Lypmphdrüsen werden am 27. Maärz untersucht. Ich habe jetzt Angst wegen des erhöhten Tumormarkers.
Vielen Dank.

Antwort:

Der Tumormarker allein sagt in diesem Tumorstadium nur wenig aus und ist bei vielen Patienten aus unklaren Gründen erhöht. Sie sollten sich keine Sorgen machen und die Nachsorge ernst nehmen.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Hier steht: das Gewebe wurde in der Paraffintechnik histologisch aufgearbeitet. Dabei kamen folgende Färbungen zum Einsatz: Hämatoxylin Eosin. Beurteilung: bis in dir Subkutis reichendes Exzidat aktinisch geschädigter Haut (links infraorbital) mit mässiggradiger solarer Elastose der Dermis und einer entzündlich gereizten aktinischen Keratose mit vollständig exzidierter geringgradiger keratinozytärer intraepithelialer Neoplasie (KIN I) mit perivaskulärer Dermatitis und Pigmentinkontinenz. Kein Anhalt für Malignität
Frage ist das erledigt oder muss man da nochmal ran? So wie ich das noch weiss ist das eine Vorstufe von Hautkrebs

Antwort:

Alles erledigt, in der Tat eine Vorstufe!
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

Frage:

Hallo,

Ich (w, 36 J.) habe heute folgenden Befund von meinem Hautarzt erhalten.

„Befundart: Endbefund
Histologie
Hauptbefund
Mamille rechts lateral

Mikroskopie (nach elastischer und fixationsbedingter Schrumpfung):

Großes Exzidat mit Länge >3cm, Fläche >4cm2 oder Volumen >1cm3.
Das Gewebe wurde histographisch kontrolliert (mit Faden-, Farb- oder Schnittrandmarkierung) aufgearbeitet.

Befund:

Stufenschnitte durch das Gewebestück zeigen am teilweise ulzerierten Oberflächenepithel hängen Tumorinseln basaloiden Zellen mit palisadenförmiger Kernanordnung der peripheren Zellreihe. Retraktionsartefakt um die Tumorinseln sowie Fibrose. Zum Teil Zellatypien und vereinzelt Kernteilungsfiguren. Resektionsränder tumorfrei.

Diagnose:

Ulzeriertes superfizielles Basalzellkarzinom (Basaliom) (Rumpfhautbasaliom) (ICD10: C44.9) (ICDO-M 8091/3), in toto exzidiert.

Bemerkung:

Gewebestück wurde vollständig aufgearbeitet. Das Tumorgewebe ist vollständig entfernt. Tumordicke 0,4mm. Der geringste Sicherheitsabstand am durch Fixation geschrumpften Schnitt zur Seite beträgt 2,3 mm zur Tiefe 5,0 mm.

Der Befund wird zum Quartalsende an das Krebsregister gemeldet.“

Es wurde mir gesagt, dass es ausreichend ist nun alle 6 Monate zur Kontrolle zu gehen. Ist das ausreichend oder ist sonst noch etwas zu beachten oder weitere Untersuchungen anzuraten?

Danke schonmal im Voraus für eine Antwort.

Antwort:

Es handelt sich um eine Form von hellem Hautkrebs, die aber vollständig entfernt wurde. Bei dieser Form sind weitere Maßnahmen in der Tat nicht erforderlich.
Beste Grüße A. Enk

Frage:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. med. Enk

Ich (w,37J) hatte im Jan 21 die Diagnose nävoides Melanom Breslow 0.7mm, Clark Level 3, keine Mitosen am Rücken.
Nachschnitt und Lymphknotenultraschall wurde damals gemacht, alles ok.
Ich lasse seither alle 3 Monate eine Hautkontrolle machen und einen Lymphknotenultraschall. Dies zu meiner Beruhigung, da ich sehr grosse Angst hatte und immer noch habe, dass da was gestreut ist.

Nun, habe ich seit 1Jahr immer mal wieder (alle paar Wochen) Beschwerden im unteren linken Rippenbogen/ Bauchraum, manchmal auch seitlich der Rippen oder am Rücken hinten. Immer auf der gleichen Höhe, und immer links. Es fühlt sich zwar oft eher oberflächlich an, also nicht in der Tiefe, eher am Rippenbogen selbst, kann aber durchaus auch im Oberbauch sein, begleitet von etwas weicherem Stuhlgang. Die Beschwerden sind etwa auf der Höhe, wo das Melanom war. Dies war fast auf der Wirbelsäule, mittig am Rücken. Meine Narbe verläuft der Wirbelsäule entlang.
Die Beschwerden hatte ich bisher alle 5-8 Wochen für ein paar Tage bis 2 Wochen. Ich habe keinen Zusammenhang zwischen Ernährung oder sonstigem und den Beschwerden ausmachen können.
Dazwischen ist alles normal, keine Beschwerden, normaler Stuhlgang.
Ich war nun beim Gastroenterologen, der eine Gastro- und Koloskopie, sowie ein Ultraschall des Bauchraums gemacht hat. Alles unauffällig, allerdings war ein Entzündungswert im Stuhl (Calprotectin) etwas erhöht (sollte undt 50 sein, ich war bei 220) und die Pankreaselastase war etwas erniedrigt. Der Arzt meinte den Stuhl nochmals kontrollieren in ca 5 Wochen.
Ich frage mich nun, aus meiner Angst heraus, wie wahrscheinlich sind Metastasen in der Bauchspeicheldrüse oder der Wirbelsäule/Rippen bei meinem Befund, wenn Ultraschall der Lymphknoten (vor 1.5 Wochen) sowie des Bauchraumes unauffällig waren.
Geben diese Symptome irgendwie Anlass für weiter Abklärungen, oder sehen Sie hier keinen Zusammenhang, zumal das Melanom ja eher dünn war und der Lymphknotenultraschall kürzlich ebenfalls gut war.

Antwort:

Sehr geehrte Patientin,
ich sehe hier keinerlei Zusammenhang mit Ihrem Melanom. Allerdings sollten Sie diese Beschwerden internistisch abklären lassen.
Mit freundlichen Grüßen A. Enk

DE-NON-05633