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Der Wunsch nach Empfängnisverhütung ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Bereits in der Antike nutzte man Pflanzenextrakte wie Akazienblätter mit Honig, Bleisalbe, Weihrauch oder Olivenöl, um bei vaginaler Anwendung Spermien abzutöten und so unerwünschte Schwangerschaften zu verhindern. Diese Methoden waren allerdings unzuverlässig und teilweise sogar schädlich. Im 16. Jahrhundert wurde schließlich das Kondom erfunden – und 1961 kam die erste Antibaby-Pille in Deutschland auf den Markt.

Die Einführung der Antibaby-Pille war für die Frauen ein Meilenstein in Richtung Selbstbestimmung über ihr (Liebes-) Leben, ihre Berufstätigkeit und ihre Familienplanung. Heute kann jede Frau selbst entscheiden, ob und wie sie verhütet. Sie hat dabei die Wahl aus vielen verschiedenen, modernen Methoden und Darreichungsformen – und die Forschung geht weiter. Der aktuelle Forschungstrend befasst sich mit der Entwicklung von neuen und anders kombinierten Hormonen, geringeren Dosierungen der Hormone, Verkürzung der hormonfreien Zeit und nicht täglichen Anwendungsformen.

Damit Sie für sich selbst die beste Wahl in Sachen Verhütung treffen können, bieten Ihnen die folgenden Seiten einen Überblick über die gängigsten medizinisch relevanten Verhütungsmethoden. Die eine passt dabei vielleicht besser zu Ihnen als eine andere. Deshalb besprechen Sie am besten gemeinsam mit Ihrer Frauenärztin /Ihrem Frauenarzt, welche Verhütungsmethode für Sie und Ihre persönliche Lebenssituation am geeignetsten ist.

Verhütung ist ein ebenso wichtiges wie spannendes Thema. Denn schließlich hat es immer mit zwei Menschen und ihren Emotionen zu tun.