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Welche Risiken bestehen beim täglichen Umgang mit HIV-Betroffenen, sich selbst zu infizieren?

 

Die größte Übertragungswahrscheinlichkeit besteht bei ungeschütztem Sex (vor allem Vaginal- und Analverkehr) und durch die gemeinsame Nutzung von Spritzbesteck bei Drogenkonsum. Von klassischen Alltagssituationen hingegen geht normalerweise keine Gefahr aus. Da das HI-Virus zu den schwer übertragbaren Krankheitserregern gehört, reichen hier zumeist die jeweils üblichen Hygienemaßnahmen aus, um es unschädlich zu machen. Das gilt beispielsweise für Haushalt, Krankenhäuser und Arztpraxen, bei Maniküre und Fußpflege, beim Frisör oder der Akupunktur sowie im Piercing- oder Tätowierstudio.

Die Haut bildet eine sichere Barriere gegen das Virus, zusätzlichen Schutz bei Kontakten mit Blut oder Körperflüssigkeiten bieten Einmalhandschuhe.

Keine Ansteckungsgefahr besteht in folgenden Situationen: Küssen, Händeschütteln, Umarmen, Streicheln, Anhusten/Anniesen, Benutzung desselben Geschirrs/Bestecks, gemeinsame Nutzung von Toiletten, Handtüchern und Bettwäsche, Spiel und Sport (inklusive Sauna und Schwimmbad), Insektenstiche sowie das gemeinsame Wohnen oder Arbeiten mit HIV-Positiven.