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Als Hepatitis bezeichnet man eine Entzündung der Leber (von griechisch „Hepar“ = Leber). Auslösende Faktoren, wie zum Beispiel Virusinfektionen, Stoffwechselstörungen, Vergiftungen oder Autoimmunprozesse führen zur Schädigung und Zerstörung der Leberzellen (Hepatozyten) und dadurch zur Entzündung. Die häufigste Ursache für eine Hepatitis sind Infektionen mit den Hepatitisviren A, B, C, D oder E.

Man unterscheidet zwischen akuter und chronischer Hepatitis.

Bei einer Virus-Hepatitis kann es in der akuten Infektionsphase zu Fieber und/oder grippeähnlichen Symptomen kommen, oft verläuft die Infektion aber unbemerkt. Durch die Schädigung der Leber können Gelbfärbungen der Haut und des Augenweiß auftreten sowie eine Dunkelfärbung des Urins und eine Entfärbung des Stuhls. 

Infektionen mit den Hepatitis-Viren B und C können einen chronischen Verlauf nehmen. Die chronische Hepatitis C führt langfristig zu einem Umbau des Bindegewebes der Leber (Fibrose), bzw. zu einer Schrumpfleber (Leberzirrhose). Die gestörte Leberfunktion kann mit Symptomen wie Nährstoffmangel, Infektanfälligkeit, erhöhter Blutungsneigung oder Stoffwechselstörungen einhergehen.

Durch Bestimmung von entsprechenden Antikörpern und Virusbestandteilen im Blut kann der behandelnde Arzt eine Virushepatitis diagnostizieren bzw. ausschließen.

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