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Morbus Bechterew - Diagnose

Morbus Bechterew - Diagnose

Diagnosestellung bei Morbus Bechterew

Da tiefsitzende Rückenschmerzen viele Ursachen haben können, wird Morbus Bechterew häufig erst spät erkannt.

Besteht die Vermutung einer rheumatischen Erkrankung, wird der betreuende Hausarzt in der Regel eine Überweisung zum Facharzt, dem Rheumatologen, veranlassen.

Befragung - der Schmerzcharakter steht im Mittelpunkt

Ihr Arzt wird Sie wahrscheinlich fragen, wie es Ihnen in letzter Zeit erging, wie stark die Schmerzen waren und inwieweit die Krankheit Ihren Alltag beeinträchtigt.

Ferner kann es für Ihren Arzt von Interesse sein, ob Sie z. B. an Schuppenflechte oder einer chronischen Darmerkrankung leiden bzw. ob diese und/oder andere rheumatische Erkrankungen des Bewegungsapparates in Ihrer Familie vorkommen.

Körperliche Untersuchung

Bei der körperlichen Untersuchung des Patienten liegt der Fokus auf der Erfassung der Wirbelsäulenbeweglichkeit und Haltungsveränderungen. Dies geschieht mit unterschiedlichen Messungen. In Abhängigkeit vom Krankheitsverlauf sollen diese Untersuchungen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden um zu prüfen, ob sich die Wirbelsäulenbeweglichkeit verschlechtert.

Bildgebende Untersuchungen

Bildgebende Untersuchungen unterstützen die Diagnosestellung und dienen der Beurteilung des Krankheitsverlaufs. Zum Einsatz kommen u. a. konventionelles Röntgen oder Magnetresonanztomographie sowie Sonographie (Ultraschalluntersuchung).