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European Head and Neck Awareness Week

European Head and Neck Awareness Week

6. Aktionswoche Kopf-Hals-Tumoren vom 17. – 21. September 2018

MSD unterstützt die europaweite Kampagne zur Aufklärung und Information über Kopf-Hals-Tumoren

Die „Make-Sense-Kampagne“ ist eine einzigartige Initiative der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft (engl.: European Head and Neck Society, EHNS) unter der Leitung von Professor Jean Louis Lefebvre und Professor C. René Leemans. In diesem Jahr wird die Kampagne auch von MSD unterstützt. Die “Make-Sense-Kampagne“ hat das Ziel, die Bevölkerung für die Erkrankung Kopf-Hals-Krebs zu sensibilisieren und schließlich das Behandlungsergebnis für Patienten mit der Erkrankung zu verbessern. Dies erfolgt durch:

  • Förderung von Früherkennung
  • Aufklärung über Krankheitszeichen und -symptome
  • Ermutigung zu einem früheren Arztbesuch und somit einer zeitnahen Diagnose und Überweisung zum Facharzt

Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktionswoche vom 17. bis 21. September 2018 stehen am Mittwoch, den 19. September die deutschlandweiten Patiententage. Patienten, Angehörige und Interessierte sind eingeladen, sich über die Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten von Kopf-Hals-Tumoren zu informieren.

Aktivitäten zur Aktionswoche in Deutschland finden Sie hier.

Was sind Kopf-Hals-Tumoren?

Infografik mit Informationen zu Kopf-Hals-Tumoren.

Die Bezeichnung Kopf-Hals-Tumoren ist ein Sammelbegriff für alle Krebserkrankungen, die im Bereich des Kopfes und Halses mit Ausnahme der Augen, des Gehirns, der Ohren und der Speiseröhre auftreten. In der Regel nimmt die Erkrankung ihren Ursprung in den Epithelzellen, die die feuchten Schleimhautoberflächen im Inneren des Kopfes und Halses wie z. B. Mund, Nase und Rachen auskleiden. Es gibt mehr als 30 Bereiche innerhalb des Kopfes und des Halses, wo sich Krebs entwickeln kann.

Trotz des Schweregrades dieser Erkrankung und den steigenden Erkrankungszahlen herrscht in der Gesellschaft ein nur sehr geringes Bewusstsein für Kopf-Hals-Tumore und die Prognose der Patienten ist weiterhin sehr schlecht. 60 Prozent der Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren befinden sich zum Zeitpunkt der Diagnose bereits im lokal fortgeschrittenen Stadium und 60 Prozent der Patienten mit Diagnosestellung im fortgeschrittenem Krankheitsstadium versterben innerhalb von fünf Jahren. Dagegen liegt die Heilungschance bei 80 bis 90 Prozent, wenn die Erkrankung in einem frühen Stadium diagnostiziert wird.

Welche Risikofaktoren gibt es?

Infografik mit Informationen zu Risikofaktoren für Kopf-Hals-Tumoren.

Auf welche Anzeichen & Symptome sollte man achten?

Die „1 für 3“-Regel, entwickelt von führenden Experten im Bereich Kopf-Hals-Tumoren, besagt, dass Hausärzte einen Patienten an einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde überweisen sollten, wenn über einen Zeitraum von mehr als DREI Wochen EINES der folgenden Symptome besteht:

Infografik mit Informationen zu Anzeichen und Symptomen für Kopf-Hals-Tumoren.

Das Immunsystem im Kampf gegen Kopf-Hals-Tumoren

Seit kurzem steht mit der immunonkologischen Therapie eine Behandlungsform gegen bestimmte Arten von Kopf-Hals-Tumoren im fortgeschrittenen Stadium zur Verfügung. Immuntherapeutische Wirkstoffe zielen darauf ab, das körpereigene Immunsystem für den Kampf gegen den Krebs stark zu machen und zu reaktivieren. Immunzellen, die von den Krebszellen ausgetrickst und an ihrer Abwehrfunktion gehindert werden, können so wieder in die Lage versetzt werden, die Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen – das Immunsystem wird sozusagen reaktiviert. Die Wirkstoffe, die dabei zum Einsatz kommen, werden Checkpoint-Hemmer oder -Inhibitoren genannt.

Wie das funktioniert, sehen Sie in diesem Video:

Weitere Informationen finden Sie auf: www.kopf-hals-krebs.de