zur Hauptnavigation springen zum Inhalt springen
Kopf-Hals-Krebs Aktionswoche

Kopf-Hals-Krebs Aktionswoche

7. Aktionswoche Kopf-Hals-Krebs

Die „Make Sense“-Kampagne unter der Leitung der European Head and Neck Society hat das Ziel, die Bevölkerung für die Erkrankung Kopf-Hals-Krebs zu sensibilisieren und schließlich das Behandlungsergebnis für Patienten mit der Erkrankung zu verbessern.

Kopf-Hals-Tumoren können jedem das Gefühl geben, sich selbst nicht mehr zu erkennen. 

Die Aktionswoche zur „Make Sense“-Kampagne, unterstützt von MSD, findet vom 16. bis 20. September 2019 statt. Kliniken und Arztpraxen in Deutschland und Europa informieren an Patiententagen über die Erkrankung, Risiken, Vorsorge und Nachsorge. Die Informationsveranstaltung in Ihrer Nähe finden Sie hier

Kopf-Hals-Krebs: Harmlos wirkende Symptome, gravierende Folgen

Unter Kopf-Hals-Tumoren versteht man alle Krebserkrankungen, die im Bereich des Kopfes und des Halses vorkommen – mit Ausnahme der Augen, des Gehirns, der Ohren und der Speiseröhre. Somit zählen dazu Tumorerkrankungen der Mundhöhle, der Nasennebenhöhlen, der Nase, des Rachens und des Kehlkopfes.

Die ersten Symptome von Kopf-Hals-Tumoren wirken oftmals zunächst ungefährlich: Daher ist besondere Vorsicht geboten. Denn wird der Tumor erst spät diagnostiziert, kann er sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden. Je früher der Krebs hingegen entdeckt wird, desto besser ist die Prognose.

Wie bei allen Krebserkrankungen kann die Diagnose die Patientin oder den Patienten erschüttern und das Leben ins Ungleichgewicht bringen. Diese Form der Krebserkrankung kann auch deswegen aufwühlen, weil sie das äußere Erscheinungsbild beeinträchtigen kann und sich auf wichtige Komponenten für das Sozialverhalten – wie Sprechen, Essen und Trinken – auswirkt.

In der Regel erkranken Menschen erst im fortgeschrittenen Alter an Kopf-Hals-Krebs. Immer häufiger sind jedoch auch junge Menschen betroffen.

Symptome erkennen: Eine frühe Diagnose kann Leben retten

Mittlerweile hat sich die „1 für 3“-Regel durchgesetzt, um Symptome für Kopf-Hals-Tumoren zu identifizieren. Sie wurde von führenden Experten im Bereich Kopf-Hals-Tumoren entwickelt und hilft sowohl Hausärzten als auch Betroffenen. Hausärzte sollten Patienten an einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde überweisen, wenn über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen eines der folgenden Symptome besteht.

Infografik: Die „1 für 3”-Regel hilft, Symptome für Kopf-Hals-Tumoren zu erkennen.
Mögliche Anzeichen für Kopf-Hals-Tumoren. Abbildung modifiziert nach Informationsbroschüre „Kopf-Hals-Tumoren verstehen“, S.4.

Patienten, die eines der Symptome über einen Zeitraum von drei Wochen an sich selbst feststellen, sollten einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen. Steckt tatsächlich eine bösartige Tumorerkrankung dahinter, kann eine frühzeitige Diagnose die Behandlungsaussichten verbessern.

Risiken für Kopf-Hals-Krebs minimieren

Infografik: Rauchen, Alkohol und humane Papillomviren sind Risikofaktoren für Kopf-Hals-Krebs
Risikofaktoren für Kopf-Hals-Krebs. Abbildung modifiziert nach Informationsbroschüre „Kopf-Hals-Tumoren verstehen“, S.3.

Bei Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich lassen sich Risikofaktoren zuordnen. Häufig treten die Tumoren bei Menschen auf, die regelmäßig rauchen und/oder regelmäßig Alkohol trinken. Auch eine schlechte Mundhygiene, chronisch wunde Stellen im Bereich der Mundschleimhaut aufgrund scharfer Zahn- oder Prothesenkanten können das Risiko erhöhen.

Bösartige Tumoren in diesem Bereich treten aber auch vermehrt bei jungen Menschen auf, bei denen die klassischen Risikofaktoren nicht erfüllt werden. Grund hierfür kann eine Infektion mit bestimmten Typen des humanen Papillomvirus (HPV) sein. Das Virus wird unter anderem durch Geschlechtsverkehr übertragen.

Was ist das Humane Papillomvirus?

Wer diese Faktoren kennt und in seinem Lebensstil berücksichtigt, kann das Risiko verringern, an Kopf-Hals-Krebs zu erkranken. 

Abbildung: Patientin zeigt Ärztin ihre Beschwerden am Hals.

Sie wollen mehr über Kopf-Hals-Krebs erfahren?

Die beste Anlaufstelle ist Ihr Arzt. Suchen Sie ihren oder seinen Rat, sollten Sie besorgt sein.

Zudem finden Sie online weitere Auskünfte:

Informationen zu Kopf-Hals-Tumoren und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Informationen zur „Make Sense“-Kampagne finden Sie hier.