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Immuntherapie: Große Erfolge und offene Fragen

Vor dem Hintergrund der inzwischen zum Teil sehr guten Ergebnisse nimmt auch die Immunonkologie eine besondere Stellung im breiten wissenschaftlichen Programm der Jahrestagung 2017 ein. Zu den immunonkologischen Ansätzen gehören u. a. optimierte monoklonale Antikörper, bispezifische Antikörper, Toxin gekoppelte Antikörper, zelluläre Therapien, Vakzinierungsstrategien sowie insbesondere auch die Checkpoint-Inhibitoren. „Noch vor wenigen Jahren hätten wir nicht prognostizieren können, welche Erfolge immuntherapeutische Ansätze heute zeigen. Besonders eindrucksvoll ist das bei den Behandlungsverläufen beim fortgeschrittenen Bronchialkarzinom oder dem Malignen Melanom unter immuntherapeutischer Intervention“, so Kanz. Allerdings dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass bisher nur Patientinnen und Patienten mit ganz bestimmten Malignomen von einer Checkpoint-Inhibition profitierten. Der Kongresspräsident machte deutlich, dass es noch eine ganze Menge offener Fragen zu beantworten gebe und plädierte für eine Stärkung von unabhängigen akademischen Studien. „Vor dem Hintergrund des Fehlens von Biomarkern gilt es dringend zu klären, welche Patientinnen und Patienten bei den jeweiligen Malignomen profitieren. Darüber hinaus müssen wir die Resistenzmechanismen, die sich im Rahmen von immuntherapeutischen Interventionen entwickeln, noch besser verstehen.“

Aus der Pressemitteilung des DGHO zur Jahrestagung 2017 von DGHO, OeGHO, SGMO und SGH+SSH
29. September bis 3. Oktober 2017, Internationales Congresscenter Stuttgart

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