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Fragen zum schwarzen Hautkrebs – Experten antworten

Fragen zum schwarzen Hautkrebs – Experten antworten

Die Diagnose Krebs ist nicht nur ein Schock für die Patienten und deren Angehörige, sondern auch mit vielen, oft individuellen Fragen verbunden. Generell gilt: Je mehr man über die Erkrankung weiß, desto besser kann man damit umgehen und dagegen kämpfen. Unsere Experten stehen Ihnen bei Ihren Fragen mit ihrem Fachwissen zur Seite.

Bitte beachten Sie, dass der Expertenrat keinen Arztbesuch ersetzt. Informieren Sie sich hier, welche Hilfestellung der Expertenrat geben kann.

Metastierungsgefahr wird durch eine Operation nicht erhöht

Patientenfrage:

Hallo Expertenteam,vielen Dank für die schnelle Antwort. Meine Bedenken beziehen sich eher auf die schon erfolgte Operation. Konnten dabei Tumorzellen auf die Wanderschaft geschickt werden? Es wurde ja geschnitten und Blutgefäße verletzt, die ja in Kontakt mit Tumorzellen hätten kommen können. Kann davon eine Metastasierung ausgehen? Wobei in dem Fazit des Berichtes steht, das „sehr knapp im Gesunden„ geschnitten wurde.

Antwort unseres Experten:

die Metastierungsgefahr wird durch eine Operation nicht erhöht, da die Tumorzellen auch OHNE operativen Eingriff bereits den Weg in Lymphe und Blut finden. Dieses Risiko wird durch die OP nicht erhöht!

Mit freundlichen Grüßen
A. Enk

Gefahr der Metastasierung

Patientenfrage:

Sehr geehrte Damen und Herren,anbei Ausschnitte eines Befundes eines SSM, den ich gestern erhielt.„In zentralen Schnittstufen reichen die atypischen Melanozytennester bis in die oberen Epithellagen durch und infiltrieren sogar die Hyperortho- und Parakeratoseschicht…. max. Tumordicke nach Breslow von 0,4 mm; Sicherheitsabstand zum basalen Resektionsrand 1,25 mm. Atypische Melanozytennester reichen bis kleiner als 0,1 mm an den seitlichen Resektionsrand heran. MIB- Proliferationsrate … bis auf 10% erhöht, p16 Verlust.Nachexizision empfohlenKlassifizierung: pT1a NX, L0, V0, R0Tumordicke nach Breslow von 0,4 mmClark-Level: IIICD-0-Code: M8743/3Meine Frage: Inwieweit geht von dem sehr geringen seitlichen Abstand eine Gefahr der Metastasierung aus? Ich meine, durch Schneiden werden evtl. Tumorzellen mobilisiert, oder?Vielen Dank!

Antwort unseres Experten:

Sehr geehrte Patientin,es handelt sich um ein dünnes Melanom. Nachschnitte erhöhen die Metastasierungsgefahr in keiner Weise, aber der Tumor muss noch ganz entfernt werden. Daher sollte ein Nachschnitt mit Sicherheitsabstand erfolgen. Im Anschluss sollten Sie die Nachsorge sehr ernst nehmen. Ihr Hautarzt wird Sie beraten, die Prognose ist sehr gut!

Mit freundlichen Grüßen
A. Enk

schwarzer leicht erhabener Fleck

Patientenfrage:

Hallo, Ich habe gestern beim Duschen einen schwarzen leicht erhabenen fleck auf meinem Oberschenkel entdeckt. Ca. 3 mm Durchmesser und nicht ganz einen mm abgehoben. Nachdem ich mich abgetrocknet habe, hat sich das schwarze abgerollt es hat drei vier Tropfen geblutet und nun habe ich einen kleinen Fleck der leicht von einem Blauen Fleck umgeben ist. Kann das schwarzer Hautkrebs sein oder kann man bei einem Melanom das schwarze nicht einfach abrubbeln?Mache mir wirklich Sorgen. Termin bei einem Hautarzt ist gemacht aber leider erst am 03.04.17

Antwort unseres Experten:

Aus der Ferne kann ich leider keine Diagnose stellen - warten Sie daher bitte den Termin bei Ihrem Hautarzt in Ruhe ab. Die geschilderten Veränderungen klingen nicht sehr besorgniserregend.
Mit freundlichen Grüßen
A Enk

im Sommer mit T-shirt?

Patientenfrage:

Sehr geehrte Damen und Herren, vor zwei Jahren wurde mir ein Basaliom auf dem Rückenentfernt und jetzt ein Melanoma in situ (Melan A, S 100, HMB45 positiv) uf dem Oberarm entfernt. Ich hatte als Kind jedes Jahr Sonnenbrand und habe helle Haut. Kann ich jetzt noch im Sommer mit T-shirt in die Sonne gehen oder vielleicht doch nur mit langärmliger Kleidung.Vielen Dank.

Antwort unseres Experten:

Sie können kurze Sachen tragen, müssen sich dann aber mit Sonnencreme schützen!Mit freundlichen Grüßen
A Enk

Diagnose Lungenkrebs

Patientenfrage:

Guten Tag,ich lebe überwiegend in Thailand und ca. 3 Monate in D.Nun hat ein sehr guter junger Thai-Freund gestern die Diagnose Lungenkrebs bekommen.Er hatte vor ca. 3 Monaten einen Mopedunfall und hat die darauf folgenden Brustschmerzen immer auf den Unfall geschoben.Nun ist er in ein Hospital gegangen und die haben ihm Gewebeproben entnommen, mit dem nun fatalen Ergebnis. Da eine Operation nicht empfohlen wurde, gehe ich von einem Stadium 3 oder 4 aus.Er hat auch nur eine einfache Thai Versicherung und wird sich keine kostspielige Behandlung leisten können.Meine Frage nun, kann ich ihm mit einfachen Mitteln helfen sein Immunsystem zu stärken. Ich selbst (67) habe Myokarditis (seit 30J.) und nehme neben der Schulmedizin, Omega 3 Fischöl, Magnesium/Pottasium, CoQ10, Niacinamid.Ist so etwas in der Richtung empfehlenswert oder zumindest nicht falsch?

Antwort unseres Experten:

Tut mir leid, aber diese Seite ist wirklich nur für Hautkrebs, bei Lungenkrebs kann ich nicht raten.

Mit freundlichen Grüßen
A. Enk

Hautarztkontrolle

Patientenfrage:

Sehr geehrter Prof. Enk, Ich habe mich ev missverständlich ausgedrückt. 5 als dysplastisch befundete Nävi wurden entfernt, die übrigen, ca. 100-200 werden von meinem Hautarzt als unauffällig eingestuft. Inkl. Foto u Auflichtd. Reicht dann jährlich oder doch alle 6 Monate zum Hautarzt?

Antwort unseres Experten:

…letztlich sollten Sie das mit Ihrem Hautarzt besprechen, der das „Risikoprofil“ der Muttermale einfach besser beurteilen kann. Beide Varianten sind durchaus möglich.

Kontrolle beim Hautarzt - wie häufig?

Patientenfrage:

Ich habe viele Nävi, ca. 100-200. ca. 5 wurden schon entfernt u alle als dysplastisch befundet, seit ca 2 Jahren wurde kein Fleck mehr entfernt. Ich gehe jährlich zum Hautarzt u schaue selbst regelmäßig, leider habe ich eine Angststörung deswegen entwickelt.Anamnestisch gibt es in meiner Familie kein Krebs.Reicht ein jährlicher Hautarztbesuch bei dieser Anzahl Leberflecke und bereits entfernten dysplastischen Nävi?

Antwort unseres Experten:

Sehr geehrter Patient,

wenn Sie wirklich derart viele Muttermale haben, die auch auffällig sind, dann wäre wohl eine Vorstellung alle 6 Monate beim Hautarzt angemessen. Weitere Massnahmen sind nicht erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen
A. Enk

Histologie erklärung

Patientenfrage:

Histologie Ich würde Sie bitten, mir die folgende Histologie zu erklären:Melanozytärer Nävus mit lentiginöser Epithelhyperplasie. An der Junktionszone und stellenweise in mittleren Epidermisabschnitten einzelne Melanozyten und melanozytäre Nester. Stellenweise atypische Melanozyten. Im Papillarkörper lymphozytäres Infiltrat. Um die verlängerten Reteleisten Fibroplasie. In der oberen Dermis Naevuszellnester mit erkennbarer Ausreifung.Diagnose: Naevuszellnaevus vom Compound-Typ mit Melanozytendysplasie (dysplastischer Naevus) und ausgeprägten Atypien (ICD-0 M8727/1 ; ICD-10 D22.9)Postskriptum
Assoziierte Entzündungszellinfiltration im Sinne eines Sutton-Phänomens. Die Veränderung ist in den vorliegenden Schnittpräparaten knapp im Gesunden exzidiert. Es wird noch der Rest des Gewebes Immunhistochemisch aufgearbeitet. Nur bei Befundänderung erfolgt ein Nachbericht. Mich irritert vor allem das Postskriptum. Desweiteren steht in der Diagnose nicht "keine Anzeichen für Malignität erkennbar", wie ich das von meinen bisherigen dysplastischen Befunden kenne.Ist der Befund nun komplett harmlos oder wird die immunhistochemische Untersuchung gemacht, um differenzierter beurteilen zu können?

Antwort unseres Experten:

Sehr geehrter Patient,

es handelt sich weiterhin um einen komplett gutartigen Befund und Sie sollten sich von Begriffen wie Dyplasie etc nicht verunsichern lassen. Auch die Immunhistologie ändert hieran erfahrungsgemäß nichts – seien Sie also unbesorgt.

Mit freundlichen Grüßen

A.  Enk

Randbereich von Muttermalen

Patientenfrage:

Hallo, ich hatte letzte Woche bereits eine Frage gestellt:meiner Tochter (6 Jahre) wurde ein Leberfleck im Gesicht entfernt.Der Befund war: Präparaturränder frei von Läsionen.Abschließende Beurteilung: entzündlich irritierter spitzoider melanzytären Naevus vom Gesicht, vollständig excidiertNun sollte ich die Narbe beobachten,das tat ich und sah,dass an 2 Stellen der Narbe wieder braune Pigmentierungen durchkommen.War heute gleich beimHautarzt mit ihr. Dieser machte Fotofinder und bestätigte diese braunen Stellen. In 4 Wochen sollen wir wieder hinkommen. Meine Frage nun: wie kann es sein,dass so schnell ein Muttermal nachwächst? Ist das bedenklich? Wie wäre ihr weiteres Vorgehen? Vor 14 Tagen als wir zur Befundbesprechung da waren,waren diese braunen Stellen noch nicht. Also sind die in den letzten 2 Wochen entstanden! Es macht mir alles sehr große Angst!!!Liebe Grüße und vielen Dank für eine Antwort

Antwort unseres Experten:

Sehr geehrter Patient,

ein melanozytäres Wachstum im Randbereich von entfernten Muttermalen ist durchaus nicht selten und kann auch schnell entstehen. Dies ist primär nicht bedrohlich und Sie sollten dem Hautarzt vertrauen, der durchaus die richtige Strategie empfohlen hat.

Mit freundlichen Grüßen
A. Enk

spitzoider melanzytären Naevus

Patientenfrage:

Hallo!Meine Tochter ist 6 Jahre und hat folgenden Befund bekommen:Histolog. zeigt sich ein melanzytärer Tumor mit junktionalen als auch dermalen Anteilen, die dermalen Anteile zum Teil deutlich balloniert und unterschiedlich pigmentiert mit zahlreichen Melanophagen in der Umgebung, geringen Kernatypien und vereinzelt auch Mitosen, erkennbare vertikale Maturation, im junkionalen Anteil deutlich weniger Auffälligkeitebn mit nestartig angeordneten Melanozyten, allenfalls fokal angedeuteten sindelförmigen Melanozyten mit vertikaler Orientierung. Präparaturränder frei von Läsionen.Abschließende Beurteilung: entzündlich irritierter spitzoider melanzytären Naevus vom Gesicht, vollständig excidiert.Ich versteh nur Bahnhof, ist da nun ein gutartiger Befund oder nicht? Im Netz steht bei spitzoid immer Melanom dabei??? die Hautärztin sagte was von Narbe beobachten, aber sonst wäre alles OK .Ich habe große Sorge um meine Tochter. Wir sollen in 1 Jahr zur Kontrolle kommen.Vielen Dank und freundliche Grüße

Antwort unseres Experten:

Sie dürfen ganz unbesorgt sein – es ist ein absolut gutartiger Befund, weitere Massnahmen sind nicht erforderlich.

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