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Fragen zum schwarzen Hautkrebs – Experten antworten

Fragen zum schwarzen Hautkrebs – Experten antworten

Die Diagnose Krebs ist nicht nur ein Schock für die Patienten und deren Angehörige, sondern auch mit vielen, oft individuellen Fragen verbunden. Generell gilt: Je mehr man über die Erkrankung weiß, desto besser kann man damit umgehen und dagegen kämpfen. Unsere Experten stehen Ihnen bei Ihren Fragen mit ihrem Fachwissen zur Seite.

Bitte beachten Sie, dass der Expertenrat keinen Arztbesuch ersetzt. Informieren Sie sich hier, welche Hilfestellung der Expertenrat geben kann.

Diagnose Lungenkrebs

Patientenfrage:

Guten Tag,ich lebe überwiegend in Thailand und ca. 3 Monate in D.Nun hat ein sehr guter junger Thai-Freund gestern die Diagnose Lungenkrebs bekommen.Er hatte vor ca. 3 Monaten einen Mopedunfall und hat die darauf folgenden Brustschmerzen immer auf den Unfall geschoben.Nun ist er in ein Hospital gegangen und die haben ihm Gewebeproben entnommen, mit dem nun fatalen Ergebnis. Da eine Operation nicht empfohlen wurde, gehe ich von einem Stadium 3 oder 4 aus.Er hat auch nur eine einfache Thai Versicherung und wird sich keine kostspielige Behandlung leisten können.Meine Frage nun, kann ich ihm mit einfachen Mitteln helfen sein Immunsystem zu stärken. Ich selbst (67) habe Myokarditis (seit 30J.) und nehme neben der Schulmedizin, Omega 3 Fischöl, Magnesium/Pottasium, CoQ10, Niacinamid.Ist so etwas in der Richtung empfehlenswert oder zumindest nicht falsch?

Antwort unseres Experten:

Tut mir leid, aber diese Seite ist wirklich nur für Hautkrebs, bei Lungenkrebs kann ich nicht raten.

Mit freundlichen Grüßen
A. Enk

Hautarztkontrolle

Patientenfrage:

Sehr geehrter Prof. Enk, Ich habe mich ev missverständlich ausgedrückt. 5 als dysplastisch befundete Nävi wurden entfernt, die übrigen, ca. 100-200 werden von meinem Hautarzt als unauffällig eingestuft. Inkl. Foto u Auflichtd. Reicht dann jährlich oder doch alle 6 Monate zum Hautarzt?

Antwort unseres Experten:

…letztlich sollten Sie das mit Ihrem Hautarzt besprechen, der das „Risikoprofil“ der Muttermale einfach besser beurteilen kann. Beide Varianten sind durchaus möglich.

Kontrolle beim Hautarzt - wie häufig?

Patientenfrage:

Ich habe viele Nävi, ca. 100-200. ca. 5 wurden schon entfernt u alle als dysplastisch befundet, seit ca 2 Jahren wurde kein Fleck mehr entfernt. Ich gehe jährlich zum Hautarzt u schaue selbst regelmäßig, leider habe ich eine Angststörung deswegen entwickelt.Anamnestisch gibt es in meiner Familie kein Krebs.Reicht ein jährlicher Hautarztbesuch bei dieser Anzahl Leberflecke und bereits entfernten dysplastischen Nävi?

Antwort unseres Experten:

Sehr geehrter Patient,

wenn Sie wirklich derart viele Muttermale haben, die auch auffällig sind, dann wäre wohl eine Vorstellung alle 6 Monate beim Hautarzt angemessen. Weitere Massnahmen sind nicht erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen
A. Enk

Histologie erklärung

Patientenfrage:

Histologie Ich würde Sie bitten, mir die folgende Histologie zu erklären:Melanozytärer Nävus mit lentiginöser Epithelhyperplasie. An der Junktionszone und stellenweise in mittleren Epidermisabschnitten einzelne Melanozyten und melanozytäre Nester. Stellenweise atypische Melanozyten. Im Papillarkörper lymphozytäres Infiltrat. Um die verlängerten Reteleisten Fibroplasie. In der oberen Dermis Naevuszellnester mit erkennbarer Ausreifung.Diagnose: Naevuszellnaevus vom Compound-Typ mit Melanozytendysplasie (dysplastischer Naevus) und ausgeprägten Atypien (ICD-0 M8727/1 ; ICD-10 D22.9)Postskriptum
Assoziierte Entzündungszellinfiltration im Sinne eines Sutton-Phänomens. Die Veränderung ist in den vorliegenden Schnittpräparaten knapp im Gesunden exzidiert. Es wird noch der Rest des Gewebes Immunhistochemisch aufgearbeitet. Nur bei Befundänderung erfolgt ein Nachbericht. Mich irritert vor allem das Postskriptum. Desweiteren steht in der Diagnose nicht "keine Anzeichen für Malignität erkennbar", wie ich das von meinen bisherigen dysplastischen Befunden kenne.Ist der Befund nun komplett harmlos oder wird die immunhistochemische Untersuchung gemacht, um differenzierter beurteilen zu können?

Antwort unseres Experten:

Sehr geehrter Patient,

es handelt sich weiterhin um einen komplett gutartigen Befund und Sie sollten sich von Begriffen wie Dyplasie etc nicht verunsichern lassen. Auch die Immunhistologie ändert hieran erfahrungsgemäß nichts – seien Sie also unbesorgt.

Mit freundlichen Grüßen

A.  Enk

Randbereich von Muttermalen

Patientenfrage:

Hallo, ich hatte letzte Woche bereits eine Frage gestellt:meiner Tochter (6 Jahre) wurde ein Leberfleck im Gesicht entfernt.Der Befund war: Präparaturränder frei von Läsionen.Abschließende Beurteilung: entzündlich irritierter spitzoider melanzytären Naevus vom Gesicht, vollständig excidiertNun sollte ich die Narbe beobachten,das tat ich und sah,dass an 2 Stellen der Narbe wieder braune Pigmentierungen durchkommen.War heute gleich beimHautarzt mit ihr. Dieser machte Fotofinder und bestätigte diese braunen Stellen. In 4 Wochen sollen wir wieder hinkommen. Meine Frage nun: wie kann es sein,dass so schnell ein Muttermal nachwächst? Ist das bedenklich? Wie wäre ihr weiteres Vorgehen? Vor 14 Tagen als wir zur Befundbesprechung da waren,waren diese braunen Stellen noch nicht. Also sind die in den letzten 2 Wochen entstanden! Es macht mir alles sehr große Angst!!!Liebe Grüße und vielen Dank für eine Antwort

Antwort unseres Experten:

Sehr geehrter Patient,

ein melanozytäres Wachstum im Randbereich von entfernten Muttermalen ist durchaus nicht selten und kann auch schnell entstehen. Dies ist primär nicht bedrohlich und Sie sollten dem Hautarzt vertrauen, der durchaus die richtige Strategie empfohlen hat.

Mit freundlichen Grüßen
A. Enk

spitzoider melanzytären Naevus

Patientenfrage:

Hallo!Meine Tochter ist 6 Jahre und hat folgenden Befund bekommen:Histolog. zeigt sich ein melanzytärer Tumor mit junktionalen als auch dermalen Anteilen, die dermalen Anteile zum Teil deutlich balloniert und unterschiedlich pigmentiert mit zahlreichen Melanophagen in der Umgebung, geringen Kernatypien und vereinzelt auch Mitosen, erkennbare vertikale Maturation, im junkionalen Anteil deutlich weniger Auffälligkeitebn mit nestartig angeordneten Melanozyten, allenfalls fokal angedeuteten sindelförmigen Melanozyten mit vertikaler Orientierung. Präparaturränder frei von Läsionen.Abschließende Beurteilung: entzündlich irritierter spitzoider melanzytären Naevus vom Gesicht, vollständig excidiert.Ich versteh nur Bahnhof, ist da nun ein gutartiger Befund oder nicht? Im Netz steht bei spitzoid immer Melanom dabei??? die Hautärztin sagte was von Narbe beobachten, aber sonst wäre alles OK .Ich habe große Sorge um meine Tochter. Wir sollen in 1 Jahr zur Kontrolle kommen.Vielen Dank und freundliche Grüße

Antwort unseres Experten:

Sie dürfen ganz unbesorgt sein – es ist ein absolut gutartiger Befund, weitere Massnahmen sind nicht erforderlich.

Diagnose Clark Level III

Patientenfrage:

Im Dezember 2015 habe ich die Diagnose ssm, Tumordicke 1,0mm (linker Oberschenkel), Clark Level III bekommen.Nun habe ich seit einer Woche immer wieder Rückenschmerzen mit einem Ziehen in den linken Arm hinein.Wie groß ist die Gefahr von Knochenmetastasen nach dieser Zeit? Oder mache ich mich nur verrückt (Angst macht ja bekanntlich dumm...). Alle Vorsorgeuntersuchungen waren unauffällig, eine Metastasierung konnte auch schon vor einem Jahr nicht festgestellt werden; Interferon durfte ich nicht nehmen, da ich schwanger war.

Antwort unseres Experten:

Sehr geehrte PatientIn,

die Wahrscheinlichkeit einer Metastasierung bei dieser TUmordicke ist generell sehr gering, noch geringer einer Knochenmetastasierung. Sie sollten sich bei einem Neurologen zur Abklärung vorstellen, ein Zusammenhang mit dem Melanom ist extrem unwahrscheinlich.

mfg
A. Enk

S100 Wert

Patientenfrage:

Liebes Expertenteam,ich hatte im September 2016 einen S100 Wert von 0,12, nach 4 Wochen war Kontrolle und der Wert war 0,16. Danach wurde im November Schädel, Hals MRT und Thorax, Abdomen CT gemacht. Gott sei Dank ohne Befund. Nach einem Gespräch in meiner Hautklinik haben wir uns entschieden bis Januar 2017 mit der nächsten Nachsorge zu warten. Nun frage ich mich, was passiert wenn der Wert weiter steigt, was wird dann getan? Oder was sollte getan werden? Woran könnte es überhaupt liegen, wenn doch CT und MRT oB waren.Vielen Dank für Ihre Antwort.August 2015 LMM 1,6mm ohne Ulzeration, Mitose unter 1mm, pt2aN0M0

Antwort unseres Experten:

Sehr geehrte Patientin, das von Ihnen geschilderte Problem ist leider sehr häufig - Anstiege des S100 Werts ohne fassbare Ursachen sind bei Melanompatienten, aber auch Normalpersonen nicht selten. Dies liegt daran, dass der S100 Wert nicht spezifisch für Melanommetastasen ist und auch andere Ursachen (Infekte, metabolische Störungen etc) hier eine Rolle spielen können. Daher würde ich mir an Ihrer STelle auch nicht all zu viele GEdanken machen. Alles Massnahmen sind ergriffen worden und Sie sind in guten Kontrollen, mehr kann und muss man nicht tun!

mfg A. Enk

Immuntherapie

Patientenfrage:

Gibt es die immuntherapie auch schon für Brustkrebspatienten die nach Jahren Metastasen entwickelt haben? In Leber, Knochen und Rippenfell, der Tumor ist hormonabhänig.

Antwort unseres Experten:

Lieber Patient,

hier bin ich leider zu wenig Experte, um wirklich raten zu können. Sie sollten mit einem Brustkrebszentrum reden.

Mit freundlichen Grüßen
A. Enk

schwarzer Fleck auf dem großen Zehennagel

Patientenfrage:

Guten Tag !Ich habe seit kurzer Zeit einen ca. 5mm großen schwarzen Fleck auf dem großen Zehennagel. Was könnte das sein.Wenn sie mir eine Mail Adresse geben, sende ich davon ein Bild.Vielen Dank

Antwort unseres Experten:

Leider kann man aus der Ferne auch mit Foto keine Diagnose stellen. Sie müssen zum Hautarzt!

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