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Für Entspannung sorgen

Für Entspannung sorgen

Entspannungsübungen

Wussten Sie, dass gemäß einer Studie der Techniker Krankenkasse 57 Prozent der Deutschen angeben, dass sie Stress ausgesetzt sind? 20 Prozent davon sagten aus, dass dies sogar häufig auftritt. 

Es gibt nicht den "einen" Weg, um Stress zu vermeiden, aber Möglichkeiten, ihn besser in den Griff zu bekommen. Dabei können kurz- und langfristige Methoden helfen. Oft lohnt es sich verschiedene Techniken auszuprobieren, um herauszufinden, welche in der jeweiligen Situation am besten geeignet ist. Probieren Sie aus, was für Sie funktionieren könnte:

  • Versuchen Sie, ein Tagebuch zu führen. Wenn Sie nachts wach liegen und nicht schlafen können, halten Sie ein Tagebuch oder einen Notizblock auf Ihrem Nachttisch bereit. Aufzuschreiben, was bei Ihnen Stress auslöst, kann neue Perspektiven eröffnen und helfen ruhiger zu werden. 
  • Teilen Sie sich Ihre Zeit besser ein. Erstellen Sie z. B. eine To-Do-Liste für sich und priorisieren Sie anschließend die Aufgaben. Arbeiten Sie an einem großen Projekt? Haben Sie das Gefühl, dass sich Ihre Stressbelastung erhöht? Gliedern Sie das Projekt in kleinere Aufgaben und arbeiten Sie diese ab. Dies hilft, mit weniger Stress am Tag mehr zu schaffen.
  • Lassen Sie sich von Familienmitgliedern und Freunden helfen. Sie können Sie unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Manchmal lässt der Stress schon nach, wenn Sie über Ihre Sorgen sprechen oder sich selbst eine Auszeit gönnen, die Sie mit Freunden verbringen.
  • Nehmen Sie sich Zeit, um sich körperlich zu betätigen. Oft hilft dies, verkrampfte Muskeln zu entspannen und Zeit zum Nachdenken zu haben. Körperlich aktiv zu sein kann kann die im Körper gespeicherte Energie freisetzen. Nehmen Sie sich daher Zeit für körperliche Betätigung. Manchmal genügen schon 30 Minuten pro Tag. Wählen Sie eine Zeit, die für Sie am besten passt.
  • Seien Sie nicht zu hart mit sich selbst. Erwarten Sie nicht zu viel von sich – ansonsten kann das Ihren Stresspegel eher noch erhöhen.
  • Suchen Sie sich ein neues Hobby. Gartenarbeit, Werkeln mit Holz, ein Kunst- oder Musikkurs oder andere Aktivitäten verschaffen willkommene Pausen, selbst wenn es sich nur um eine Stunde pro Woche handelt.
  • Machen Sie mal Pause. 10 bis 20 Minuten Zeit nur für sich selbst können helfen, sich weniger gestresst zu fühlen. Legen Sie Ihr Telefon weg, schalten Sie Ihren Computer aus, lassen Sie die Stressfaktoren Stressfaktoren sein.
  • Stimulieren Sie Ihre Sinne. Stress ist eine chemische Reaktion, die in Ihrem Körper stattfindet. Die Konzentration auf Sinneswahrnehmungen kann diese Reaktion stören und sie vermindern.

    • Sehen Sie schöne Dinge an. Bewahren Sie Bilder lieber Menschen an einem Ort auf, an dem Sie sie immer sehen können.
    • Hören Sie Lieblingsmusik. Stellen Sie sich eine CD zusammen oder laden Sie Musik auf Ihr Smartphone. Hören Sie Ihre Lieblingsmusik oder entspannende Naturgeräusche.
    • Entspannen Sie mit guten Düften. Der Geruch von grünem Apfel kann Kopfschmerzen lindern. Lavendel kann gegen Ängste helfen und der Duft von Kokosnuss kann Ihre Reaktion auf Stress reduzieren.
    • Machen Sie es sich bequem.Tragen Sie bequeme Kleidung. Bewahren Sie einen „Handschmeichler“ oder etwas Weiches in Ihrer Tasche auf, das Sie gegen Ihre Handflächen reiben bzw. in Ihren Händen bewegen können. Massieren Sie Ihren Nacken oder Ihre Hände.
    • Genießen Sie bestimmte Lebensmittel. Gönnen Sie sich Kohlenhydrate. Diese beeinflussen die Serotoninproduktion, die „Wohlfühlchemikalie“ des Körpers. Forschungen haben ergeben, dass Zartbitterschokolade die Konzentration des Stresshormons Cortisol reduziert. Übertreiben Sie es aber nicht, denn Schokolade ist sehr kalorienhaltig. Trinken Sie eine Tasse Tee: Jeder koffeinhaltige Tee enthält Theanin und Koffein, die die Aufmerksamkeit steigern können.

Wenn Sie sich gestresst fühlen, vergessen Sie nicht: Sie sind nicht allein. Einige dieser kleinen Vorschläge können sich sicherlich als nützlich erweisen.