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Robert Koch-Institut warnt vor Syphilis

Sexuell übertragbare Erkrankungen (STD) sind wieder auf dem Vormarsch. Das RKI berichtet über einen verstärkten Anstieg von Syphilis-Infektionen.

Dank der guten Behandlungsmöglichkeiten ist die HIV-Infektion zu einer chronischen Erkrankung geworden. Die Einführung der PrEP könnte für den Anstieg von STD verantwortlich sein, da mit dem PrEP-Gebrauch oft auch ein Kondomverzicht verbunden ist. Die epidemiologischen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen besonders für Syphilis seit 2010 nur in eine Richtung – nach oben! Im Jahr 2015 wurden 6.834 Neuinfektion gemeldet. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 19 %. Überdurchschnittlich stark nahm die Zahl der Syphilis-Infektionen in der Gruppe MSM – Männer, die Sex mit Männern haben – zu. Das RKI fordert den durchgängigen Einsatz von Kondomen bei Analverkehr, unabhängig vom HIV-Status, verstärkt zu bewerben. Um eine Übertragung zu vermeiden, sollten sexuell aktive MSM regelmäßig auf Syphilis untersucht werden.

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Die hier zur Verfügung gestellten aktuellen Meldungen verweisen auf unabhängige Informationsquellen und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von MSD dar.