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Welche medizinischen Maßnahmen können vor einer HIV-Übertragung schützen?

 

Eine erfolgreiche HIV-Behandlung reduziert die Viruslast unter die Nachweisgrenze der verfügbaren Testverfahren (derzeit ca. 20 Viruskopien/ml). Damit sinkt das Ansteckungsrisiko für nicht infizierte Personen deutlich.

Zudem kann eine zeitnahe medikamentöse Behandlung (Postexpositionsprophylaxe = PEP) nach einem ungeschützten Kontakt mit einer HIV-positiven Person die Gefahr, sich selbst zu infizieren, senken.

Umstritten ist die vorsorgliche Einnahme (Prä-Expositionsprophylaxe = PrEP) von HIV-Medikamenten, um die Infektionsgefahr für Risikogruppen zu minimieren – nicht zuletzt aufgrund von möglichen Nebenwirkungen und hohen Kosten.