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Können HIV-positive Menschen Sport treiben?

HIV und Sport - das passt gut zusammen! Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System und wirkt sich günstig auf Muskulatur und Stoffwechsel aus. 

HIV-positive Menschen werden immer älter – die einstmals lebensbedrohliche HIV-Infektion hat sich dank des medizinischen Fortschritts zu einer chronischen Erkrankung entwickelt. Mit der längeren Lebenserwartung können sich jedoch andere chronische Erkrankungen entwickeln, die sowohl auf die HIV-Infektion und die Medikamente, aber auch auf das Alter zurückzuführen sind. 

Moderater Sport wirkt sich generell günstig auf die Gesundheit aus und kann die medikamentöse HIV-Therapie ergänzen. Sportmedizinische Untersuchungen konnten zeigen, dass Sport bei einer HIV-Infektion nicht schädlich ist – im Gegenteil. Es sollte nicht gleich ein Marathon sein, aber regelmäßiger, moderater Ausdauersport verbessert das körpereigene Immunsystem, verringert das Risiko von akuten Infektionen und wirkt Stoffwechselveränderungen wie beispielsweise erhöhten Blutfettwerten und Osteoporose entgegen. Auch Wahrnehmungs- und Denkprozesse (Kognition) bessern sich mit regelmäßiger sportlicher Aktivität. Zusätzlich zum Ausdauertraining stärkt Krafttraining die Muskulatur.

Eine geeignete Sportart sollte in Abhängigkeit von der körperlichen Verfassung und den sportlichen Erfahrungen nach Absprache mit dem behandelnden Arzt ausgewählt werden. 

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin darüber, welche Sportarten für Sie geeignet sind.