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HIV-Medikamente und Drogengebrauch – was gibt es zu beachten?

Drogen, die bei übermäßigem Gebrauch allein bereits zu ernsthaften Gesundheitsschäden führen, können gefährliche, manchmal auch lebensgefährliche Wechselwirkungen mit HIV-Medikamenten hervorrufen. Zusätzlich kann es zu einem enthemmten Verhalten kommen und Safer Sex vergessen werden.

Die Liste der Drogen ist lang: Neben der legalen Droge Alkohol, gibt es illegale Drogen wie Cannabis und Heroin sowie die sogenannten „Partydrogen“ oder „Chems“, z.B. Amphetamine, Ecstasy, GHB (Gammahydroxybuttersäure, Liquid Ecstasy), Ketamine oder starke Beruhigungsmittel.

Es ist wichtig die Wirkungen und Risiken der verschiedenen Drogen zu kennen. Sie wirken nicht bei jedem Menschen gleich stark und gleich lange. Das hängt unter anderem vom Körpergewicht, von der Tagesform und von der jeweiligen Reinheit der Drogen ab. Ein weiterer wichtiger Faktor beim Drogenkonsum ist eine gleichzeitige Behandlung mit HIV-Medikamenten. So können die Drogen einerseits die Wirkung der HIV-Medikamente vermindern, andererseits können die HIV-Medikamente die Wirkung der Drogen verstärken – bis hin zu lebensgefährlichen Reaktionen.

Drogen enthemmen - die Risikobereitschaft steigt und es kann dabei auch vergessen werden, sich oder andere vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen zu schützen.

Wenn Sie HIV-Medikamente einnehmen und Drogen gebrauchen, besprechen Sie dies mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt. Diese unterliegen der Schweigepflicht und können über Wechselwirkungen und andere mögliche Gefahren aufklären.

Detaillierte Informationen zu HIV und Drogen finden Sie auf den Webseiten der Deutschen Aidshilfe: