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Können HIV-infizierte Kinder normale Kindergärten besuchen?

 

Laut der Deutschen AIDS-Hilfe können Eltern ihre HIV-positiven Kinder grundsätzlich in jedem Kindergarten anmelden. Es liegt im Ermessen der Eltern, ob sie die Kindergartenleitung oder die Erzieher über die Erkrankung informieren möchten. Eine gesetzliche Verpflichtung besteht nicht. Denn von infizierten Kindern geht während alltäglicher sozialer Kontakte normalerweise keine Ansteckungsgefahr aus – weder für das Betreuungspersonal noch für die Spielkameraden. Das Virus überträgt sich nämlich nicht durch Speichel, Tränen, Nasensekret, Kot oder Urin. Herumtoben, umarmen, küssen, die gemeinsame Nutzung von Toiletten, Handtüchern oder Geschirr stellen daher in der Regel kein Risiko dar. 

Wenn HIV-positive Kinder betreut werden, kann es sinnvoll sein, die Mitarbeiter der Kitas entsprechend zu schulen.

Es empfiehlt sich den Rat erfahrener Fachleute einzuholen und sich an eine entsprechende Beratungsstelle zu wenden.