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Übelkeit und Erbrechen während einer Krebsbehandlung zählen zu den häufigsten und stark belastenden Nebenwirkungen einer Chemotherapie.

Die Chemotherapie (Chemo) ist die Behandlung von Krebszellen mit speziellen Arzneimitteln. Diese sollen Krebszellen zerstören und eine weitere Vermehrung verhindern. Der Körper wehrt sich gegen diese Chemotherapie mit einer natürlichen Reaktion: Übelkeit und Erbrechen.

Wie entstehen Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie? Das Erbrechen ist ein komplizierter Prozess, der ein Zusammenspiel einer ganzen Reihe von Organen, Muskeln und Nerven voraussetzt. Im Gehirn befindet sich das „Brechzentrum”, welches den gesamten Vorgang koordiniert. Messfühler im Magen-Darm-Trakt und im Gehirn registrieren, wenn ein Giftstoff in den Körper gelangt ist und senden Botenstoffe (Neurotransmitter) aus, die dem Brechzentrum den Befehl zum Erbrechen geben.

Ihr behandelnder Arzt ist hier generell Ihr erster Ansprechpartner. Er kann Sie vorbeugend mit Medikamenten (sog. Antiemetika) versorgen, die das Auftreten von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie lindern oder vermeiden können.

Was können Sie selbst noch tun? Auf unseren Alltags- und Service-Seiten haben wir hilfreiche Tipps für Sie sowie für Ihre Angehörigen und Freunde zusammengetragen. Wie geht man mit der Diagnose Krebs um? Warum braucht man eine Chemotherapie und wie lange dauert eine solche?
Alles Wissenswerte zu Erbrechen nach Chemo, den Ursachen, dem Verlauf und den Therapiemöglichkeiten finden Sie hier auf einen Blick.