zur Hauptnavigation springen zum Inhalt springen

Salzkonsum: weder zu viel noch zu wenig ist am gesündesten

Zu viel Salz in der Nahrung ist ungesund, doch zu wenig ist es auch. Personen mit einem sehr niedrigen Natriumkonsum weisen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf.

Dies ist das Ergebnis einer Langzeitstudie aus Atlanta. Über 2.600 ältere Teilnehmer (im Mittel 74 Jahre alt) wurden zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Die Forscher errechneten aus den erhobenen Daten den Natriumkonsum der einzelnen Probanden.

Zehn Jahre später ging es den Teilnehmern gut gesalzener Mahlzeiten nicht schlechter als denen mit einer mittleren oder niedrigen Salzaufnahme. Die Studie zeigte, dass sowohl Menschen mit einem hohen als auch Menschen mit einem niedrigen Salzkonsum ein gleichermaßen erhöhtes Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen aufweisen.

Auch wenn die Ergebnisse der Studie nicht signifikant waren, so deuten die Daten darauf hin, dass nicht Teilnehmer mit dem niedrigsten Salzkonsum sondern Teilnehmer mit mäßigem Salzkonsum die höchste Lebenserwartung haben. Es kommt also auf das gesunde Mittelmaß an – für konkrete Grenzwerte empfehlen die Studieninitiatoren weitere Untersuchungen zur Natriumaufnahme bei älteren Menschen.

Mehr Informationen finden Sie hier!