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Können wir uns Volkskrankheiten leisten?

Die Gesundheitssysteme vieler Länder stehen unter Druck. Sie müssen sich einem Anstieg der Lebenserwartung und damit einhergehend einer Zunahme von Zivilisationskrankheiten stellen. Diesen Anforderungen begegnen vor allem Länder im Mittleren Osten und in Südostasien mit massiven Investitionen in ihre Gesundheitssysteme.

Jüngste Schlagzeilen zu Ebola oder HIV/Aids beschäftigen sich mit den akut auftretenden Gesundheitsproblemen. Die Volkskrankheiten wie Krebs oder Herzkrankheiten, verursacht durch Mangel an Bewegung und Adipositas bleiben aber weltweit Todesursache Nr. 1.

Die Unternehmensberatung Deloitte blickt in einer aktuellen Studie auf die globale Entwicklung der Gesundheitssysteme. Kernpunkt ist die Lebenserwartung, für die weltweit bis 2018 ein Anstieg auf 73,7 Jahre geschätzt wird, verbunden mit umfangreichen Aufgaben für die alten und oft multimorbiden Patienten.

Für die Regierungen gilt es, zwischen den steigenden Ansprüchen nach guter medizinischer Versorgung der Bevölkerung und den fast explodierenden Kosten für die Gesundheitsleistungen zu balancieren. In dieser Situation ergeben sich jedoch auch Chancen. So sollte der Fokus nicht allein auf einem Ausbau der Gesundheits- und Versorgungssysteme liegen, sondern auch eine Förderung der Prävention durch gesünderen Lebenswandel mit einbeziehen.

Innerhalb der Jahre von 2014 bis 2018 sehen die Studieninitiatoren allerdings weltweit jährliche Kosten bis zu 9,3 Billionen $US entstehen, die zurückzuführen sind sowohl auf die Zunahme chronischer Erkrankungen in Schwellenländern, aber auch verbesserte Versorgung und Fortschritte in der Medizin.

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