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Erdnüsse könnten schützende Effekte haben

Erdnüsse könnten eine kostengünstige Alternative zu echten Nüssen sein, wenn es um den Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht. Mehrere Studien untersuchten jetzt den Zusammenhang zwischen dem Erdnusskonsum und der Sterberate aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Im botanischen Sinn sind Erdnüsse keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte, und damit eher mit Bohnen oder Erbsen zu vergleichen. Wegen ihrer Konsistenz gelten sie dennoch als Nüsse. Bei vergleichbar hohem Fettanteil haben die Erdnüsse einen niedrigeren Anteil gesättigter Fettsäuren.

Ob die Zweifel an den schützenden Effekten der Erdnuss vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einem vorzeitigen Tod berechtigt sind untersuchten jetzt drei Kohortenstudien mit insgesamt 130.000 Teilnehmern in den USA und in China.

Ergebnis aller drei Studien ist, dass Probanden mit einem höheren Konsum von Erdnüssen eine verminderte Sterblichkeit in der Nachbeobachtungszeit aufweisen. Die verminderte Sterblichkeit sei dabei auf eine geringere Rate von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen und würde somit den schützenden Effekt der Erdnuss bestätigen. Ob dieser schützende Effekt tatsächlich auf die Erdnuss zurückzuführen kann die Studie nicht klären.

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