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Aprilwetter: Gefährden Wetterumschwünge das Herz?

Regen, Wind, Sonne: Im April kann man nie so genau sagen, welches Wetter einen erwartet. Dieses wechselhafte Wetter empfinden viele Menschen als Belastung. Über eine Wirkung des Wetters auf das Herz-Kreislauf-System will dieser Artikel Aufschluss geben.

Sehr kaltes und sehr heißes Wetter haben erwiesenermaßen Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System: je nach Vorerkrankungen kann es zu Symptomen wie Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen oder zu einem Kreislaufkollaps kommen.

Der April verzeichnet trotz der häufigen Wetterumschwünge jedoch keinen Anstieg der Herzinfarktrate oder der Rate anderer gefährlicher Herzerkrankungen – kein Grund also, wegen der Wetterlage auf körperliche Belastung zu verzichten.

Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt in dieser Jahreszeit vermehrte Bewegung im Freien. Denn anders als häufige Wetterumschwünge ist mangelnde Fitness ein eindeutiger Risikofaktor für Herzerkrankungen.

Herzpatienten sollten die Anstrengung allmählich steigern und sich vor der ersten Sporteinheit vom Hausarzt oder Kardiologen durchchecken lassen. Empfehlenswert sind vor allem moderater Ausdauersportarten wie Walken, Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Wandern. Diese Sportarten können in jedem Lebensalter ohne besondere Vorkenntnisse ausgeübt werden.

Wegen der häufigen Wetterumschwünge empfiehlt sich eine Kleidung nach dem Zwiebelprinzip: wenn man mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander trägt, kann man sie je nach Wind- und Regenverhältnissen öffnen bzw. ausziehen; so kann man Auskühlungen oder Wärmestaus vermeiden.

Sollte es bei oder nach der sportlichen Aktivität zu Schmerzen im Brustraum oder zu einem Engegefühl kommen, sollte die Trainingseinheit sofort beendet und vorsichtshalber ein Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt bei Schwindel, Atemnot oder Herzrasen.

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